Entnahme von Speichelprobe für DNA-Test.

Sicherheit hat einen Preis

Am Mittwoch hat der Nationalrat eine Motion Christophe Darbellays angenommen, worin er zur Bekämpfung der Kriminalität von “bestimmten Asylsuchenden” DNA-Tests fordert.

Die Forderung an sich ruft bei mir verschiedene Gedanken und Gefühle hervor, je nach Perspektive. Als Ausländerin in der Schweiz (wenn auch nicht durch Asyl) bin ich sehr dankbar für die Sicherheit, nebst vielen anderen Vorteilen, die ich hier geniessen darf. Für Flüchtlinge ist diese Sicherheit noch viel wichtiger, denn sie flüchten ja vor Bedrohungen an Leib und Leben. Da scheint die Abgabe von DNA-Proben mittels Abstrich an der Mundschleimhaut ein kleiner Preis. Weiterlesen

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Von Lesern, Leserinnen und Lesenden

Vor einiger Zeit habe ich folgende Anmerkung über die Benutzung des generischen Maskulinums in diesem Blog gemacht:

“Ich benutze nicht konsequent immer die weibliche und männliche Form (z.B. Leser/in), besonders wenn aus dem Kontext zu erkennen ist, dass ich beide Geschlechter meine. Ich bin sehr wohl für die Gleichberechtigung der Geschlechter, denke aber, dass die Gleichberechtigung in anderen wesentlichen Bereichen voranzutreiben ist. In einem Text geht dies zu Ungunsten der Schreib- und Lesefreundlichkeit und bringt mir, als Mitglied der benachteiligten Gruppe, nichts. Jene, die das nicht so sehen, bitte ich um Nachsicht.”

(Dieser Absatz war in der Seite Über Wilde Worte zu lesen. Wurde nun aber entfernt, weil mit diesem Blogpost hinfällig geworden.)

Kurze Zeit danach, hat sich jemand auf Twitter über das generische Maskulinum beschwert. Ich hatte nicht das Gefühl, direkt angesprochen zu werden, aber es wunderte mich, warum es sie – wie viele Andere auch – derart stört.  Ihre Antwort war:

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