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	<title>Wilde Worte</title>
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	<description>kritische Fragen, mutige Ansichten</description>
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		<title>Danny Dorling on Inequality</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 17:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Dorling]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Ungleichheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>"Markets are incredibly efficient when everybody is on the same level. Markets become really inefficient when you have a few people who have lots of money and many people who don't. So the people who have lots of money might just buy some food because they feel like hoarding it, not because they need it. [...] So inequality makes market economies inefficient."

- Danny Dorling, Professor of Human Geography, in Social Science Bites of 1st May 2012 <a href="http://wildeworte.ch/1095/danny-dorling-uber-ungleichheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img class=" wp-image-1096 aligncenter" alt="Inequality, Ungleichheit" src="http://i0.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/iStock_000017096167XSmall.jpg?resize=453%2C265" data-recalc-dims="1" />&#8220;Markets are incredibly efficient when everybody is on the same level. Markets become really inefficient when you have a few people who have lots of money and many people who don&#8217;t. So the people who have lots of money might just buy some food because they feel like hoarding it, not because they need it. [...] So inequality makes market economies inefficient.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>- Danny Dorling, Professor of Human Geography, in <a title=\"socialsciencespace.com\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zb2NpYWxzY2llbmNlc3BhY2UuY29tLzIwMTIvMDUvZGFubnktZG9ybGluZy1vbi1pbmVxdWFsaXR5Lw==" target=\"_blank\"><em>Social Science Bites</em></a> of 1st May 2012</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=1095" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1095&amp;md5=8df158667bb10303b7636fe236ecced4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bedingungsloses Grundeinkommen: Wir haben keine Wahl</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 08:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[BGE]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Brynjolfsson]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kleske]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica 13]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir werden gar nicht die Wahl haben, ob wir ein BGE wollen oder nicht. Eine bestimmte Entwicklung wird ein BGE unweigerlich machen. <a href="http://wildeworte.ch/1072/bedingungsloses-grundeinkommen-wir-haben-keine-wahl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterschriftensammlung läuft gut und so kommt das Volk voraussichtlich dazu, über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) abzustimmen. Ich werde hier nicht darauf eingehen, was das bedingungslose Grundeinkommen ist (<a title=\"bedingungslos.ch\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5iZWRpbmd1bmdzbG9zLmNo" target=\"_blank\">hier</a> und <a title=\"grundeinkommen.ch\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5ncnVuZGVpbmtvbW1lbi5jaA==" target=\"_blank\">hier</a> nachzulesen) oder alle Argumente aufzählen, die dafür oder dagegen sprechen. Wer sich da etwas einlesen möchte, findet mit einer Googlesuche viel Material. Sehr kurz gefasst kann man sagen: Für ein BGE spricht, dass es allen Menschen ein würdiges Leben, die Teilnahme am sozialen, gesellschaftlichen Leben und die Ausübung von Tätigkeiten ermöglichte, die ihnen entsprechen. Dagegen spricht das Risiko, dass die Produktivität dem wegfallenden Leistungsdruck entsprechend zurückginge. Dies hätte sinkenden Wohlstand zur Folge und auch die Finanzierung des BGE wäre somit gefährdet.</p>
<p>Es scheint mir, als lägen die Differenzen der pro- und contra-Lager in dieser Sache im jeweiligen Menschenbild.<span id="more-1072"></span> Haben wir Menschen eine intrinsische Motivation zu arbeiten, zu leisten, zur Gemeinschaft beizutragen? Oder sind wir faule Opportunisten, die nur tun, was sie tun müssen oder was ihnen hohe Profite verspricht? Meiner Meinung nach, sind wir grundsätzlich Wesen, die leisten wollen, die Bestätigung brauchen und diese zu einem grossen Teil in der Arbeit suchen. Auch die soziologische Forschung deutet darauf hin. Trotzdem gibt es viele Menschen, die sich nicht so verhalten, die versuchen, möglichst auf Kosten Anderer zu leben und sich den Lebensunterhalt zu erschleichen. Ich glaube, dass diese Menschen aufgrund von erfahrener Chancen- und Perspektivenlosigkeit, Diskriminierung, mangelnder Bildung und Erziehung so wurden und nicht, weil diese Lebenseinstellung sie befriedigt. Folglich bin ich, wenn auch etwas skeptisch, eher für ein BGE.</p>
<h2>Die Roboter kommen!</h2>
<p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEzLzA0L2lTdG9ja18wMDAwMDM0NzA0NjJYU21hbGwuanBn"><img class="size-full wp-image-1081 alignright" alt="Handschlag mit neuen Technologien" src="http://i1.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/iStock_000003470462XSmall.jpg?resize=307%2C391" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Aber, abgesehen von allen viel genannten Gründe dafür und dawider findet heute eine Entwicklung statt, die uns zwingen wird, ein BGE einzuführen. Eigentlich sind sie ja schon lange da, die Roboter. Doch wie <a title=\"Wikipedia - Erik Brynjolfsson\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL2VuLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FcmlrX0JyeW5qb2xmc3Nvbg==" target=\"_blank\">Erik Brynjolfsson</a> in seinem Buch <a title=\"buch.ch - Race Against The Machine\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5idWNoLmNoL3Nob3AvYmNoX3N0YXJ0X3N0YXJ0c2VpdGUvc3VjaGUvP3Nzd2c9QU5ZJmFtcDtzcT1yYWNlK2FnYWluc3QrdGhlK21hY2hpbmUmYW1wO3RpbWVzdGFtcD0xMzY3MjYwOTA2ODU1" target=\"_blank\"><em>Race Against The Machine</em></a> erklärt, waren sie bislang Werkzeuge, die uns Menschen ermöglichten, produktiver zu sein. Doch nun kommt eine Generation von Robotern, die uns ersetzen, die ganz ohne uns viel produktiver sind. Viele unqualifizierte Arbeiten wurden schon von Robotern ersetzt, doch auch qualifizierte Arbeiten werden vermehrt von ihnen erledigt werden, auf viel effizientere und günstigere Weise, als wir es können. Das Durchsuchen von juristischen Daten nach relevanten Fällen und Informationen, die Auswertung von Röntgen- und MRI-Bildern, das Stellen von Routine-Diagnosen, das Fahren und Fliegen, verschiedene Aufgaben der Pflegenden: Solche Arbeiten und viele mehr werden bald von Robotern übernommen. Dadurch wird die Verteilung des Einkommens weiter von der menschlichen Arbeitsleistung entkoppelt. (Das ist ja zum Teil schon so, denn viel Einkommen wird heute schon durch Kapital &#8211; und der Arbeit Dritter &#8211; generiert.)  Das eine Argument gegen das BGE also wird auch ohne BGE eintreten. Nicht diejenigen, die mehr leisten, werden mehr verdienen, sondern jene, die die Unternehmen besitzen, welche dank hoch effizienter und immer günstigeren Robotern immer mehr Gewinn erzielen. Gleichzeitig wird es immer weniger Arbeitsplätze geben, die sich immer mehr auf enge Felder konzentrieren (solche, wo Roboter den Menschen nicht zu ersetzen vermögen) und wofür eine immer begrenztere Gruppe von Menschen in Frage kommen.</p>
<p>Es wird also unweigerlich ein Umverteilungsmechanismus brauchen, wenn wir nicht wollen, dass der Grossteil der Menschen verelendet und die Wirtschaft mangels Konsumenten zusammenbricht. Und das Einkommen wird, so oder so, von der heute bezahlten Arbeit entkoppelt. Wir werden, so glaube ich, gar nicht die Wahl haben, ob wir ein BGE wollen oder nicht. Wir sollten aber alle darüber nachdenken und diskutieren, wie wir ihn genau ausgestalten wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allen, die an dieser technologischen Entwicklung interessiert sind, empfehle ich folgenden ca. 11 Minuten langen TED Talk von Erik Brynjolfsson:</p>
<iframe src="http://embed.ted.com/talks/erik_brynjolfsson_the_key_to_growth_race_em_with_em_the_machines.html" width="584" height="328" frameborder="0" scrolling="no" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Update vom 09.05.2013:</h2>
<p>An der <a title=\"re-publica.de\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5yZS1wdWJsaWNhLmRl" target=\"_blank\">re:publica 13</a> hat Johannes Kleske einen interessanten Vortrag über die Zukunft der Arbeitswelt im Zusammenhang mit neuen Technologien gehalten, worin er verschiedene Zukunftsszenarien beschreibt und vorschlägt, wie wir am besten mit diesen Aussichten umgehen sollten:</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src='http://www.youtube.com/embed/xPL0vKClCxM?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Folgende Artikel zu diesem Thema sind ebenfalls interessant:<br />
<a title=\"The Fiscal Times\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy50aGVmaXNjYWx0aW1lcy5jb20vQXJ0aWNsZXMvMjAxMy8wMS8xNC9UaGUtUmlzZS1vZi1Sb2JvdHMtYW5kLURlY2xpbmUtb2YtSm9icy1Jcy1IZXJlLmFzcHgjcGFnZTE=" target=\"_blank\">The Rise of Robots &#8211; and Decline of Jobs &#8211; Is Here</a><br />
<a title=\"Spiegel Online\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL25ldHp3ZWx0L3dlYi9zaWxpY29uLXZhbGxleS1yZXBvcnRlci1tYXNjaGluZW4tdmVyZHJhZW5nZW4tbWVuc2NoZW4tYS04OTY3MTEuaHRtbCNyZWY9cnNz" target=\"_blank\">Maschinen verdrängen Menschen</a><br />
<a title=\"The New York Times\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5ueXRpbWVzLmNvbS8yMDEyLzEyLzEwL29waW5pb24va3J1Z21hbi1yb2JvdHMtYW5kLXJvYmJlci1iYXJvbnMuaHRtbD9fcj0xJmFtcDs=" target=\"_blank\">Robots and Robber Barons</a><br />
<a title=\"Der Bund\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5kZXJidW5kLmNoL3dpcnRzY2hhZnQvRGVyLU1lbnNjaC1zdWNodC1CZXRhZXRpZ3VuZy1lci1pc3Qta2Vpbi1XZXNlbi1kYXMtbnVyLWZlcm5zaWVodC9zdG9yeS8xMjk0NDA4NA==" target=\"_blank\">&#8220;Der Mensch sucht Betätigung, er ist kein Wesen, das nur fernsieht&#8221;</a></p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=1072" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1072&amp;md5=0aec6e9e6fbec6d13a49c42f9fa7c826" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sicherheit hat einen Preis</title>
		<link>http://wildeworte.ch/1056/sicherheit-hat-einen-preis/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 19:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Asylpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Christophe Darbellay]]></category>
		<category><![CDATA[DNA-Tests]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sollen wir von Asylsuchenden DNA-Proben verlangen, um die Kriminalität zu bekämpfen? Was kostet uns unser Streben nach Sicherheit? <a href="http://wildeworte.ch/1056/sicherheit-hat-einen-preis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch hat der Nationalrat eine Motion Christophe Darbellays angenommen, worin er zur Bekämpfung der Kriminalität von &#8220;bestimmten Asylsuchenden&#8221; DNA-Tests fordert.</p>
<p>Die Forderung an sich ruft bei mir verschiedene Gedanken und Gefühle hervor, je nach Perspektive. Als Ausländerin in der Schweiz (wenn auch nicht durch Asyl) bin ich sehr dankbar für die Sicherheit, nebst vielen anderen Vorteilen, die ich hier geniessen darf. Für Flüchtlinge ist diese Sicherheit noch viel wichtiger, denn sie flüchten ja vor Bedrohungen an Leib und Leben. Da scheint die Abgabe von DNA-Proben mittels Abstrich an der Mundschleimhaut ein kleiner Preis.<span id="more-1056"></span></p>
<div id="attachment_1057" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEzLzA0L3NhbGl2YS5qcGc="><img class="size-full wp-image-1057" alt="Entnahme von Speichelprobe für DNA-Test." src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/saliva.jpg?resize=460%2C276" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Entnahme von Speichelprobe für DNA-Test.</p></div>
<p>Wenn ich mir aber vorstelle, man würde von mir eine solche Probe verlangen, weil ich Ausländerin bin, dann wüsste ich nicht, ob ich dem zustimmen würde. Ich würde mich nicht willkommen fühlen, nur geduldet, unerwünscht. Ich hätte Mühe Schweizern zu vertrauen, denn sie vertrauten mir ja nicht. Ich wäre in meiner Integration gehindert, denn ich wäre für die Gesellschaft anders, eine Gefahr, nicht gleichwertig. Wie wir Asylsuchende behandeln, hat nicht nur praktische Auswirkungen auf Sicherheit, Kosten und Effizienz. Wie diese Menschen bei ihrer Ankunft in der Schweiz behandelt werden wirkt sich auf ihr Verhalten uns gegenüber aus. Und es prägt die Art und Weise wie die Bevölkerung Asylsuchende wahrnimmt. Wenn der Bevölkerung signalisiert wird, Asylsuchende seien gefährlich, dann haben diese Leute keine Chance, sich bei uns zu integrieren. Dann sorgen wir dafür, dass sie unsere Ängste bestätigen. Dabei gehören Asylsuchende zu den schwächsten Gruppen der Gesellschaft. Schwach, schutzlos und von der Schweiz als mögliche Asylgeberin komplett abhängig.</p>
<p>Aber, abgesehen davon, dass die Abgabe der DNA nur von &#8220;bestimmten Asylsuchenden&#8221; gefordert wird, was an sich schon eine Diskriminierung ist: Ist der Unterschied zwischen Fingerabdrücken und DNA-Auswertung wirklich so entscheidend? Denn schon heute müssen alle Asylsuchende ihre Fingerabdrücke hinterlegen. Ich gehe davon aus, dass die DNA nur auf Identifizierungsmerkmale (also beispielsweise nicht auf Krankheiten) hin ausgewertet würde und nur diese langfristig hinterlegt würden, also nicht die DNA-Proben selber. Kann es sein, dass wir auf die Forderung nach DNA-Proben viel emotionaler reagieren, weil wir DNA-Analysen mit Krankheiten-Screenings, Selektion menschlicher Embryonen usw. assoziieren? Denn die Diskriminierung, von der ich im oberen Absatz schrieb, ist auch durch die systematische Abnahme von Fingerabdrücken gegeben. Warum akzeptieren wir diese, wehren uns aber gegen eine DNA-Datenbank?</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Grundrechte über unsere Sicherheit im Alltag zu stellen, finde ich falsch.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diesen Satz hat Christophe Darbellay in einem <a title=\"Tages Anzeiger Online\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL3NjaHdlaXovc3RhbmRhcmQvRGFzcy1kZXItQnVuZGVzcmF0LWRpZS1HcnVuZHJlY2h0ZS11ZWJlci11bnNlcmUtU2ljaGVyaGVpdC1zdGVsbHQtZmluZGUtaWNoLWZhbHNjaC9zdG9yeS8yMDEzNTQ3OA==" target=\"_blank\">Interview</a> geäussert. Der Gedanke ist verführerisch. In Zeiten und Breitengraden, wo wir unsere Grundrechte selbstverständlich geniessen, nehmen wir sie gar nicht mehr richtig wahr. Wir haben keine Vorstellung mehr davon, wie es ohne war. Also sehnen wir uns nach dem, was uns unserem Gefühl nach fehlt: die Sicherheit. Die Sicherheit und eines unserer Grundrechte, die Freiheit, schliessen sich aber ein Stück weit gegenseitig aus. Wir können nie in hohem Masse sicher und gleichzeitig in hohem Masse frei sein. Wir sollten darüber nachdenken, zu welchem Preis das Streben nach Sicherheit kommt, und wie viel Sicherheit wir uns leisten wollen. Dazu können wir die Entwicklung in den USA seit 9/11 betrachten. Denn wenn wir anfangen, <em>unsere</em> Sicherheit über <em>ihre</em> Grundrechte (der Asylsuchenden) zu stellen (was an sich verwerflich genug ist!), wird es nicht lange gehen, bis auch unsere Grundrechte anfangen zu erodieren. Dann sind wir vielleicht ein Stück mehr vor einander geschützt, dafür aber weitgehend fremdbestimmt und streng kontrolliert. Wir sitzen dann in sicheren Zellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=1056" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1056&amp;md5=78d0785b49c52a66182a22da2fc8073c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Von Lesern, Leserinnen und Lesenden</title>
		<link>http://wildeworte.ch/1021/von-lesern-leserinnen-und-lesenden/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 08:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Gap]]></category>
		<category><![CDATA[generisches Maskulinum]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=1021</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gedanken über geschlechtergerechtes Schreiben, mögliche Lösungen und mein Vorschlag dazu. <a href="http://wildeworte.ch/1021/von-lesern-leserinnen-und-lesenden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich folgende Anmerkung über die Benutzung des generischen Maskulinums in diesem Blog gemacht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich benutze nicht konsequent immer die weibliche und männliche Form (z.B. Leser/in), besonders wenn aus dem Kontext zu erkennen ist, dass ich beide Geschlechter meine. Ich bin sehr wohl für die Gleichberechtigung der Geschlechter, denke aber, dass die Gleichberechtigung in anderen wesentlichen Bereichen voranzutreiben ist. In einem Text geht dies zu Ungunsten der Schreib- und Lesefreundlichkeit und bringt mir, als Mitglied der benachteiligten Gruppe, nichts. Jene, die das nicht so sehen, bitte ich um Nachsicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>(Dieser Absatz war in der Seite <a title=\"Über Wilde Worte\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvdWJlci13aWxkZS13b3J0ZS8=" target=\"_blank\">Über Wilde Worte</a> zu lesen. Wurde nun aber entfernt, weil mit diesem Blogpost hinfällig geworden.)</p>
<p>Kurze Zeit danach, hat sich jemand auf Twitter über das generische Maskulinum beschwert. Ich hatte nicht das Gefühl, direkt angesprochen zu werden, aber es wunderte mich, warum es sie &#8211; wie viele Andere auch &#8211; derart stört.  Ihre Antwort war:</p>
<p><span id="more-1021"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Weil Sprache Ausdruck des Denkens ist, und dieses auch formt. Weil geschlechterungerechte Sprache diskriminiert &amp; unpräzise ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Antwort gab mir zu denken. Ich bin mir bewusst, dass Sprache das Denken und die Wahrnehmung beeinflusst. Deshalb habe ich mich schon lange gefragt, ob ich es mir nicht zu einfach mache. Ob die Art und Weise, wie ich hier auf Wilde Worte mit diesem Problem umgehe, nicht zu sehr auf Bequemlichkeit beruht. Ob die Wirkung des generischen Maskulinums auf die Stellung der Frauen in der Gesellschaft nicht doch stärker ist, als ich vermute, so stark, dass sie schwerer wiegt als Schreib- und Lesefreundlichkeit und Ästhetik.</p>
<p>Heute habe ich mir einen <a title=\"How language shapes thought\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5hYmMubmV0LmF1L3JhZGlvbmF0aW9uYWwvcHJvZ3JhbXMvYWxsaW50aGVtaW5kL2hvdy1sYW5ndWFnZS1zaGFwZXMtdGhvdWdodC80MzI5MjEy" target=\"_blank\">Podcast</a> angehört, in dem es eben darum geht, wie Sprache das Denken beeinflusst. Das hat mir die Frage um das geschlechtergerechte Schreiben in Erinnerung gerufen, und so habe ich etwas recherchiert und auf <a title=\"SciLogs\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zY2lsb2dzLmRlLw==" target=\"_blank\">SciLogs</a> einige interessante Artikel dazu gefunden (<a title=\"Sprache diskriminiert\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zY2lsb2dzLmRlL3dibG9ncy9ibG9nL3NwcmFjaGxvZy9zcHJhY2hzdHJ1a3R1ci8yMDExLTExLTMwL3NwcmFjaGUtZGlza3JpbWluaWVydA==" target=\"_blank\">Sprache diskriminiert</a>, <a title=\"Frauen natürlich ausgenommen\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zY2lsb2dzLmRlL3dibG9ncy9ibG9nL3NwcmFjaGxvZy9zcHJhY2hzdHJ1a3R1ci8yMDExLTEyLTE0L2ZyYXVlbi1uYXR1ZXJsaWNoLWF1c2dlbm9tbWVu" target=\"_blank\">Frauen natürlich ausgenommen</a>, <a title=\"Sind Piratinnen Piraten?\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zY2lsb2dzLmRlL3dibG9ncy9ibG9nL3NwcmFjaGxvZy9zcHJhY2hwb2xpdGlrLzIwMTItMDYtMDUvc2luZC1waXJhdGlubmVuLXBpcmF0ZW4=" target=\"_blank\">Sind Piratinnen Piraten?</a>). Daraus ersehe ich verschiedene Möglichkeiten, mit dieser Problematik umzugehen, die mich aber allesamt nicht überzeugen.</p>
<h3><strong>1. geschlechtsneutrale Begriffe benutzen</strong></h3>
<blockquote><p>&#8220;Nicht alle Personenbezeichnungen haben eine Geschlechtsspezifikation. Wörter wie <em>Mensch</em>, <em>Mitglied</em> oder <em>Person </em>haben [...] keine speziellen Formen für Männer und Frauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wörter <em>grammatisch</em> Maskulina (wie <em>der Mensch</em>), Neutra (wie <em>das Mitglied</em>) oder Feminina (wie <em>die Person</em>) sind; geschlechtsneutral sind sie deshalb, weil sie nur jeweils eine Form haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Lösung scheint mir die Beste, doch sie ist bei Weitem nicht immer möglich. Und wenn, dann oft nur mit Einbusse an Bedeutung. Also doch nur in sehr beschränkten Fällen die beste Lösung.</p>
<p>Auch unter dieser Kategorie können wir die Benutzung von Substantiven wie <em>die Lesenden</em> statt <em>die Leser</em> oder <em>die Leserinnen</em> einordnen. Was aber im Plural gut klappt, wird im Singular wieder problematisch, und zwar weil wir uns da für einen Artikel entscheiden müssen: <em>die</em> oder <em>der Lesende</em>?</p>
<h3><strong>2. durchgängig die maskuline und feminine Form nennen</strong></h3>
<p>Dies kann durch Ausschreiben beider Formen geschehen (die Leserinnen und Leser) oder durch entsprechende orthografische Signale (z.B. die Leser/innen). Wenn wir uns aber schon anstrengen, uns geschlechtergerecht auszudrücken, dann sollten wir dabei nicht nur an die diskriminierten Frauen denken. Was ist mit all den Menschen, die weder in die Kategorie &#8216;Frau&#8217; noch in die Kategorie &#8216;Mann&#8217; fallen (Inter- und Transsexuelle)? Die werden dabei immer noch diskriminiert. Die Lösung, die allen Geschlechtsformen gerecht sein soll, das Gender Gap (Leser_innen) vermag auch die in diesem Gebiet führende Expertin, Luise F. Pusch, nicht zu überzeugen. Das Gap &#8216;_&#8217; soll dabei für alle Formen zwischen Mann und Frau stehen. Es würde mich interessieren, wie gut Betroffene sich von diesem &#8216;_&#8217; vertreten fühlen.</p>
<p>Überhaupt führen diese Schreibweisen dazu, dass meines Erachtens zu viel Gewicht auf das Geschlecht gelegt wird, wo es vom Kontext her nur in den seltensten Fällen relevant ist.</p>
<h3><strong>3. das generische Maskulinum</strong></h3>
<p>Das generische Maskulinum, auch wenn vom Schreibenden so gemeint, wird laut Forschungen nicht als solches wahrgenommen, also gibt es ihn nicht wirklich. Soll heissen: Wenn wir <em>der Leser</em> lesen, auch wenn in einem Kontext, woraus man erkennen könnte, dass Leser und Leserinnen gemeint sind, denken wir dabei viel eher an einen Mann, als an einer Frau. Es beeinflusst unsere Wahrnehmung und unser Denken also auf eine Art und Weise, die alle ausser Männer diskriminiert.</p>
<p>Vorschläge, ein generisches Femininum einzuführen, sind aus dem selben Grund abzulehnen.</p>
<h3><strong>mein vorschlag</strong></h3>
<p>Ich fände die Einführung eines generischen Neutrums die sinnvollste Lösung. Das würde der Handhabung im Englischen entsprechen. Die erlebe ich als sehr einfach, mit Ausnahme des Pronomenproblems (<em>the reader </em>und<em> the child</em> aber <em>him</em>/<em>her</em>/<em>them?</em>,<em> his</em>/<em>hers</em>/<em>theirs</em>?). Ich gebe zu, das Stückchen meines Herzens, das für die Schönheit der deutschen Sprache schlägt, schmerzt bei dem Gedanken. Aber wir würden uns innert weniger Generationen daran gewöhnen. Und die heute am meisten angewandten Alternativen sind ästhetisch nicht viel besser.</p>
<h3><strong>mein fazit</strong></h3>
<p>Ich erkenne die Wichtigkeit dieser Frage und respektiere alle, die sich am generischen Maskulinum mehr stören als ich. Deshalb werde ich mir Mühe geben, anhand der anderen uns heute zur Verfügung stehenden Lösungen geschlechtergerecht zu schreiben.</p>
<p>Was meint ihr dazu, liebe Lesende? Habt ihr andere Vorschläge? Wie erlebt ihr diese Debatte?</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=1021" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1021&amp;md5=a5d6394f07c21c8d74b0105103dba5ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kontext</title>
		<link>http://wildeworte.ch/936/936/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 18:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>"Ein Gutachter einer Krankenversicherung hat geschrieben: "In der Regel hat ein Mensch nach einem Suizidversuch nach 14 Tagen wieder erholt zu sein."" <a href="http://wildeworte.ch/936/936/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Ein Gutachter einer Krankenversicherung hat geschrieben: &#8220;In der Regel hat ein Mensch nach einem Suizidversuch nach 14 Tagen wieder erholt zu sein.&#8221;"</p></blockquote>
<p>Aus der Sendung <em>Kontext</em> vom 11.01.2013 auf Radio SRF2</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=936" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=936&amp;md5=ece41d76fcfc7abbdcc92dcb0f14fb17" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Diskussion über Diskussionskultur</title>
		<link>http://wildeworte.ch/925/eine-diskussion-uber-diskussionskultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 21:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fairness]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=925</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es ist meine feste Überzeugung, dass Fairness in allen Aspekten des Lebens nicht nur ethisch richtig ist, sondern langfristig gesehen auch immer das Gescheiteste. Heute möchte ich auf die Fairness beim Diskutieren eingehen. <a href="http://wildeworte.ch/925/eine-diskussion-uber-diskussionskultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist meine feste Überzeugung, dass Fairness in allen Aspekten des Lebens nicht nur ethisch richtig ist, sondern langfristig gesehen auch immer das Gescheiteste. Da die Begründung dieser Überzeugung Stoff für ein ganzes Buch darstellt, möchte ich mich heute auf die Fairness beim Diskutieren beschränken oder was ich unter Diskussionskultur verstehe.<span id="more-925"></span></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEzLzAzL3NoX0JlemllaHVuZ19TdHJlaXRfNDUwLmpwZw=="><img class="size-full wp-image-926 aligncenter" alt="Streit, Diskussion" src="http://i0.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/sh_Beziehung_Streit_450.jpg?resize=450%2C260" data-recalc-dims="1" /></a>Faires Diskutieren zeichnet sich meines Erachtens durch sachliche, pertinente Argumentation aus. Dem gegenüber steht eine unsachliche Argumentation, die durch persönliche Angriffe auf die Vertreter der gegenteiligen Meinung versucht, diese zu diskreditieren und dadurch von ihren Argumenten und vom eigentlichen Thema der Diskussion abzulenken.</p>
<p>Solche persönlichen Angriffe sagen jedoch bloss über denjenigen etwas aus, der sie ausspricht. Und zwar Folgendes:</p>
<ul>
<li><strong>Dass man keine eigentlichen (guten, sachlichen) Argumente hat.</strong> Wer gute Argumente hat, hat es nicht nötig, auf die persönliche Ebene auszuweichen.</li>
<li><strong>Dass man sich nicht ausdrücken kann.</strong> Es kann sein, dass man vom eigenen Standpunkt überzeugt ist, aber nicht in Worte fassen kann, warum. Dies kann geschehen, weil man a) sich nicht artikulieren kann. Die guten Argumente wären vorhanden, aber kann sie nicht in Worte fassen. Das kann man lernen. Die Lektüre guter Bücher, Zeitungen, Zeitschriften usw. ist dabei sehr hilfreich. b) Man vertritt einen Standpunkt intuitiv, ohne selbst genau zu wissen warum. Es fühlt sich einfach richtig an. Dann sollte man dem auf den Grund gehen. Entweder findet man dabei die klärende Bestätigung oder man entdeckt, eben doch nicht im Recht zu sein. Manchmal täuscht uns unser Gefühl eben. Dies zuzugeben ist keine Schande, ganz im Gegenteil.</li>
<li><strong>Dass man sehr emotional auf das Diskussionsthema reagiert.</strong> Wenn das Temperament mit uns durchgeht, kann es schnell passieren, dass wir Aussagen machen, hinter denen wir nicht wirklich stehen. Sie sind übertrieben, zu aggressiv, unbedacht. Auch da ist es zuzugeben und sich gegebenenfalls zu entschuldigen die beste Idee. Kann passieren, ist auch keine Schande. Schlimm wird es erst, wenn man die Grösse nicht aufbringt, etwas zurückzunehmen und dann, im sinnlosen Versuch, den eigenen Stolz zu wahren, eine solche Aussage auf-Teufel-komm-raus zu verteidigen versucht, meist mit immer unsachlicheren Argumenten.</li>
</ul>
<p>Wenn man im Recht ist, hat man immer gute, sachliche Argumente. Sobald man keine mehr findet, muss man sich ernsthaft fragen, ob der eigene Standpunkt wirklich der richtige ist. Ich wiederhole es: Es ist keine Schande, selbst nach einer angeregten Diskussion zuzugeben, dass man doch falsch liegt. Es zeugt von Intelligenz, Grösse und Selbstsicherheit, es zugeben zu können.</p>
<p>Ich denke, mit einer guten Diskussionskultur fährt jeder von uns besser, sei es im beruflichen, öffentlichen wie auch im privaten, familiären Umfeld. Noch wichtiger finde ich sie aber im öffentlichen Diskurs, bei Leuten, die aufgrund ihrer beruflichen, akademischen oder politischen Position die Ausgestaltung unserer Gesellschaft stark beeinflussen. Denn selbst wenn sich eine dieser Personen für das Richtige einsetzt, dabei aber schlecht argumentiert, dann verliert die ganze Angelegenheit an Glaubwürdigkeit. Dadurch verliert sie möglicherweise an Unterstützung, die sie aber verdienen würde. Und das schadet uns schliesslich allen.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=925" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=925&amp;md5=1455dde9ce32f2945515c16c713bbe9c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Toleranz ist nicht das Ziel</title>
		<link>http://wildeworte.ch/886/toleranz-ist-nicht-das-ziel/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 19:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CVP]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexuelle]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=886</guid>
		<description><![CDATA[<p>Toleranz ist grundsätzlich etwas Gutes. Doch wenn wir uns zu stark darauf konzentrieren, verhindern wir das Erlangen von Gleichheit, Gerechtigkeit und Freiheit. <a href="http://wildeworte.ch/886/toleranz-ist-nicht-das-ziel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Toleranz wird in der westlichen Welt als hohes Gut angesehen. Der moderne, aufgeklärte Mensch will tolerant sein. Wir sind stolz auf diesen Wert und heben uns damit gerne von anderen Kulturkreisen ab, beispielsweise den islamischen Staaten in Asien und Afrika, die wir als intolerant beschimpfen.</p>
<p>Toleranz ist auch notwendig, um den Alltag möglichst reibungslos zu meistern. Wir tolerieren laute Nachbarn, unfreundliche ÖV-Benutzer, Strassenlärm und vieles mehr, weil wir diese vielen kleinen Unannehmlichkeiten nicht ständig bekämpfen können.</p>
<p>Doch was ist Toleranz denn eigentlich?<span id="more-886"></span> Es ist ein Erdulden, wobei der Erduldende der Norm entspricht und der Erduldete nicht. In vielen Wissenschaften wird Toleranz als eine Art mit unerwünschten Abweichungen oder einem Eindringling umzugehen angesehen. Es geht also um den Umgang mit etwas, womit man sich lieber nicht gar nicht beschäftigen müsste.</p>
<div id="attachment_887" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzEyLzI2MjY1MDk4MzVfNTEyYzA1ZGEwMi5qcGc="><img class="size-medium wp-image-887" title="Homosexuelle Eltern an der Gay Pride in San Francisco" alt="Homosexuelle Eltern an der Gay Pride in San Francisco" src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/2626509835_512c05da02.jpg?resize=199%2C300" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Homosexuelle Eltern an der Gay Pride in San Francisco (Quelle: flickr.com, CC Lizenz)</p></div>
<p>Diese negative Konnotation des Tolerierten macht Toleranz in gewissen Bereichen gefährlich. Nämlich dann, wenn es nicht um den Lärm der Nachbarn geht, sondern um gesellschaftlich und politisch wichtige Themen geht wie die Stellung der Homosexuellen, Kranken, Ausländer oder Flüchtlinge in der Gesellschaft. Hier für Toleranz zu kämpfen ist ein guter Anfang, darf aber nicht das Ziel sein. Die Gewichtung der Toleranz kann dazu führen, dass wir uns damit zufrieden geben. Dabei übersähen wir aber, dass Toleranz nicht Gleichstellung ist. Tolerierte dürfen koexistieren, jedoch innerhalb engerer Grenzen und unter speziell für sie geltende Bedingungen. Jüngstes Beispiel war die CVP, die zwar meinte Homosexuelle zu tolerieren, gleichzeitig aber die Ehe unter Homosexuellen in der Schweiz rechtlich verunmöglichen wollte. (Nach <a title=\"Die CVP besteht nicht auf ihrer Ehedefinition\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL3NjaHdlaXovc3RhbmRhcmQvRGllLUNWUC1iZXN0ZWh0LW5pY2h0LWF1Zi1paHJlci1FaGVkZWZpbml0aW9uL3N0b3J5LzIyMzE3NzM0" target=\"_blank\">neuesten Meldungen</a> zeigt sich die CVP bereit, in diesem Punkt nachzugeben.)</p>
<p>Wir müssen also aufpassen, Toleranz als Zwischenziel zu sehen, statt als höchstes Gut. Ansonsten versperrt sie uns den Weg zur Gleichstellung, Gerechtigkeit und Freiheit aller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: <a title=\"Wendy Brown on Tolerance - philosophybites.com\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3BoaWxvc29waHliaXRlcy5jb20vMjAwOC8xMS93ZW5keS1icm93bi1vbi10b2xlcmFuY2UuaHRtbA==" target=\"_blank\">Wendy Brown on Tolerance &#8211; philosophybites.com</a></p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=886" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=886&amp;md5=d332a2a8ee86ed3089cc50f4c9818ef6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lothar Ziörjen</title>
		<link>http://wildeworte.ch/879/lothar-ziorjen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 18:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar Ziörjen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>"Ich denke, es ist nie eine Gerechtigkeitsfrage, wenn es um Politik und um Wirtschaft geht."
– Lothar Ziörjen, Nationalrat BDP/ZH, in der Sendung "Arena" auf SF1 am 26.10.2012 <a href="http://wildeworte.ch/879/lothar-ziorjen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Ich denke, es ist nie eine Gerechtigkeitsfrage, wenn es um Politik und um Wirtschaft geht.&#8221;</p></blockquote>
<p>– Lothar Ziörjen, Nationalrat BDP/ZH, in der Sendung &#8220;Arena&#8221; auf SF1 am 26.10.2012</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=879" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=879&amp;md5=cc4013471d1e2ff83fd6c527bb658b0e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesetzlich verordnete Diskriminierung</title>
		<link>http://wildeworte.ch/857/gesetzlich-verordnete-diskriminierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 20:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Sozialversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[IV]]></category>
		<category><![CDATA[IV-Renten]]></category>
		<category><![CDATA[IV-Revision]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzpatienten]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Ritler]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Um des Sparens Willen diskriminiert die IV psychisch Kranke und Schmerzpatienten. Zusätzlich zum somit gesteigerten Leiden der Betroffenen, vernachlässigen wir somit die Bekämpfung des eigentlichen Problems: der rasante Anstieg psychischer und psychosomatischer Leiden. <a href="http://wildeworte.ch/857/gesetzlich-verordnete-diskriminierung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für das laufende Jahr wird die IV zum ersten Mal seit vielen Jahren keinen Verlust einfahren. Und sie muss weiterhin sparen: Das Parlament hat sie beauftragt, bis 2014 weitere 4500 Renten zu streichen. An dieser Stelle geht es mir nicht darum, in Frage zu stellen, ob weitere Einsparungen nötig sind, und falls ja, ob sie am sinnvollsten in Form von Rentenstreichungen zu erfolgen haben. Für meine weiteren Überlegungen gehe ich davon aus, dass beide Fragen mit ja beantwortet werden können.</p>
<p>An diesem Punkt stellt sich die Frage, welche Renten gestrichen werden sollen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen gibt uns eine Antwort: &#8220;vor allem [...] jüngere Personen und auch [...] Personen mit psychischen Krankheiten&#8221; (<a title=\"admin.ch\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5ic3YuYWRtaW4uY2gvYWt0dWVsbC9yZWRlbi8wMDEyMi9pbmRleC5odG1sP2xhbmc9ZGUmYW1wO21zZy1pZD0zMTkzMA==" target=\"_blank\">Quelle</a>). Zum möglichen Vorwurf, dass junge IV-Rentner gegenüber Älteren diskriminiert werden, kann zu Gunsten des Herrn Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, angenommen werden, dass man auf die Wiedereingliederung von über 55-jährigen verzichtet, selbst wenn sie möglich wäre, weil der wirtschaftliche Nutzen gering wäre, dafür der Aufwand erheblich grösser als bei Jüngeren.<span id="more-857"></span></p>
<p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzEwLzE2Nzc0M19ibGFja180LmpwZw=="><img class="aligncenter" title="psychisch Kranke" alt="psychisch Kranke" src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/167743_black_4.jpg?resize=300%2C224" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Aber wie soll die Diskriminierung von psychisch kranken Menschen zu rechtfertigen sein? Es gibt Regalkilometer wissenschaftlicher Studien, Artikel und Bücher, welche die Realität und die Auswirkungen psychischer Krankheiten belegen. Nichtsdestotrotz beschliesst die Schweiz, so zu tun, als seien sie und ihre Folgen nicht real. Als wären psychisch Kranke, sowie Schmerzpatienten (auch bei ihnen soll der Rotstift angesetzt werden, laut Botschaft und Gesetzestext zur 6. IV-Revision) allesamt Simulanten und Schmarotzer. Als wären nur Krankheiten oder Behinderungen real, die man anhand von Röntgenbildern, Laborwerten oder sonst wie sehen kann. Dieses Verschliessen der Augen vor der Realität schafft doppelt Probleme: Erstens stellt es ein vorhandenes Problem viel grösser dar, als es tatsächlich ist, indem es dem Volk signalisiert, dass das Land voller fauler Schmarotzer ist. Somit werden die Anstrengungen auf Ihre Bekämpfung gerichtet. Ich will gar nicht abstreiten, dass es solche gibt, aber wegen einer Minderheit alle psychisch und Schmerzkranke zu diskriminieren schafft ein noch viel grösseres Problem. Zweitens: Dass wir die Augen vor dem rasanten Anstieg an psychischen Leiden in der Gesellschaft verschliessen, ändert nichts daran, dass dem so ist. Und dass wir diesen Menschen mit Rentenkürzungen drohen, wird sie nicht arbeitsfähiger machen. Dies ist kein Problem, das mit Kraft gelöst werden kann.</p>
<p>Der von Stefan Ritler, IV-Chef, vorgeschlagene Weg, Schmerzpatienten durch Arbeit zu therapieren, ist lächerlich, zynisch und angesichts seines Studiums der Psychologie höchst peinlich! Ich mag es ihm und jedem anderen gönnen, der noch nie schlimme Schmerzen erleiden musste. Aber sie sollten sich vor Aussagen über Sachverhalte hüten, die sie weder persönlich kennen noch sich die Mühe gemacht haben, sich fundiert darüber zu informieren. Von leichten Schmerzen mag man sich durch Arbeit oder anderweitige Beschäftigung ablenken. Bei schlimmen Schmerzen, solchen Schmerzen, die viele von uns nur vom Hörensagen kennen, schwankt man zwischen totaler Lähmung, die buchstäbliche Unmöglichkeit, sich auch nur Millimeter weit zu bewegen, ohne dass die Schmerzen einen unerbittlich anpeitschen, und dem Wahnsinn, dem Wunsch, sich das entsprechende Körperteil abzuschneiden, dem Wunsch, K.O. geschlagen zu werden, wenn die Schmerzen dadurch nur aufhören. Solche Schmerzen hinterlassen eine Müdigkeit, die sich anfühlt, als hätte man schwere Schlafmittel genommen. Dagegen ist nicht anzukämpfen, auch mit starker Willenskraft nicht.</p>
<p>Wenn es also tatsächlich so ist, dass die Schweiz es sich nicht mehr leisten kann, allen arbeitsunfähigen Menschen eine IV-Rente in der heutigen Höhe zu entrichten, dann müssen wir uns mindestens bemühen, die Konsequenzen dieses Problems möglichst fair zu verteilen. Ich habe jedoch starke Zweifel, dass wir an diesem Punkt sind. Wir sollten uns also darauf konzentrieren, unsere Gesellschaft so zu formen, dass sie das Vorkommen psychischer Krankheiten nicht begünstigt und Kranke nicht marginalisiert, deren Leiden nicht sichtbar sind.</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=857" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=857&amp;md5=830db8bbda2d01b870f44c73b2b861e9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abraham Lincoln</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 18:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Lincoln]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Most folks are about as happy as they make up their minds to be.
– Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA (1809-1865) <a href="http://wildeworte.ch/818/abraham-lincoln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzEwL2hhcHBpbmVzcy1xdW90ZS1mcm9tLWFicmFoYW0tbGluY29sbi0yMTMzNDI5Ny5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-819" title="Abraham Lincoln" alt="Abraham Lincoln" src="http://i1.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/happiness-quote-from-abraham-lincoln-21334297.jpg?resize=231%2C300" data-recalc-dims="1" /></a>Most folks are about as happy as they make up their minds to be.</p></blockquote>
<p>– Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA (1809-1865)</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=818" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=818&amp;md5=2f7cfa603df2a25fce27ad69cd4be673" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Zeitgeist Movement</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 20:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ressource Based Economy]]></category>
		<category><![CDATA[The Zeitgeist Movement]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieses Video ist ein Must für jeden, der sich dafür interessiert, welche Ursachen unsere heutigen, dringenden Probleme wie Ressourcenknappheit, soziales Ungleichgewicht und Armut haben. Es erklärt, wie unser heutiges Wirtschaftssystem nicht nur diese Probleme nicht zu lösen vermag, sondern der Lösung entgegen wirkt. <a href="http://wildeworte.ch/810/the-zeitgeist-movement/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Video ist ein Must für jeden, der sich dafür interessiert, welche Ursachen unsere heutigen, dringenden Probleme wie Ressourcenknappheit, soziales Ungleichgewicht und Armut haben. Es erklärt, wie unser heutiges Wirtschaftssystem nicht nur diese Probleme nicht zu lösen vermag, sondern der Lösung entgegen wirkt.<span id="more-810"></span></p>
<p>Es zeigt einen Weg aus der heutigen Situation. Ein visionärer Weg, der sehr Vieles ändern würde und deswegen von Vielen als naive Träumerei abgetan wird. Aber welche grosse Vision, die sich im Nachhinein als richtig erwiesen hat, wurde anfangs nicht belächelt und als Spinnerei verschrien?</p>
<p>Dieser Film zeigt nüchtern und anhand von Fakten auf, wie wir uns eine nachhaltige Wirtschaft (Resource Based Economy) erschaffen können, die unsere Probleme um Energie- und Wasserknappheit, Armut, Hunger, soziale Ungleichheit, Kriminalität, usw. in den Griff bekommen können.</p>
<p>Er ist etwas lang (ca. 1 Stunde 45 Minuten) aber er ist die Zeit allemal Wert! Denen, die sich nicht sicher sind, ob sie ihn anschauen wollen, empfehle ich die Minuten ca. 27&#8217;50&#8221; bis ca. 35&#8217;00&#8221; als &#8220;Appetizer&#8221;.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/We4v9fmMrxA?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Weiterführende Informationen zu diesem Thema findest du auf <a title=\"The Zeigeist Movement\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3RoZXplaXRnZWlzdG1vdmVtZW50LmNvbQ==" target=\"_blank\">thezeitgeistmovement.com</a>.</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=810" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=810&amp;md5=bb4de77e0df0a20f49341645f88d226f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jiddu Krishnamurti</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 20:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Jiddu Krishnamurti]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=803</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein glücklicher Mensch folgt niemandem. Nur die Unglücklichen, Verwirrten, folgen eifrig anderen, in der Hoffnung, bei Ihnen Zuflucht zu finden. Und sie werden Zuflucht finden, aber diese Zuflucht ist ihre Finsternis, ihr Untergang. <a href="http://wildeworte.ch/803/jiddu-krishnamurti/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzA5LzU0OTYuanBn"><img class="size-full wp-image-804 alignright" title="Jiddu Krishnamurti" alt="Jiddu Krishnamurti" src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/5496.jpg?resize=160%2C208" data-recalc-dims="1" /></a>Ein glücklicher Mensch folgt niemandem. Nur die Unglücklichen, Verwirrten, folgen eifrig anderen, in der Hoffnung, bei Ihnen Zuflucht zu finden. Und sie werden Zuflucht finden, aber diese Zuflucht ist ihre Finsternis, ihr Untergang.</p></blockquote>
<p>– Jiddu Krishnamurti, indischer Philosoph (1895-1986)</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=803" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=803&amp;md5=93d056b0bd1b6f947bb0de2915d26f9c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Glücklichsein ist ein Entschluss</title>
		<link>http://wildeworte.ch/778/glucklichsein-ist-ein-entschluss/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 19:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassungsprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[hedonistische Tretmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstandsparadoxon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=778</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor ca. 7 Jahren sagte mir eine Kollegin, sie sei jetzt glücklich, weil sie es so beschlossen hat. Das es so funktioniert, habe ich erst später begriffen. Heute weist auch die Forschung darauf hin. <a href="http://wildeworte.ch/778/glucklichsein-ist-ein-entschluss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu meinem Studium werde ich in Zukunft auch über philosophische und psychologische Themen schreiben. Nichts zu Theoretisches, sondern Wissenswertes, was unser aller Leben betreffen kann. Anfangen möchte ich heute, über das, was wir alle, ohne Ausnahme, verfolgen: das Glück.<span id="more-778"></span></p>
<p>Vor gut 7 Jahren war ich auf Geschäftsreise mit einer neuen Kollegin, nennen wir sie Helen. Helen und ich kamen am Nachmittag in Brüssel an und hatten den Abend frei, denn unser erster Termin war erst am darauf folgenden Morgen. Wir gingen in den Park und sie erzählte mir von ihrem Leben. Sie hatte eine lange und sehr schwierige Beziehung hinter sich, die ihr viel Energie gekostet hatte und weswegen sie auch mit ihrer Familie Streit gehabt hatte. Sie sagte, sie sei lange deswegen unglücklich gewesen, selbst nach der Trennung, aber das sei jetzt vorbei. Ich fragte sie, was denn passiert sei, was sie von ihrem Unglück befreit habe. Ihre Antwort werde ich nie vergessen: &#8220;Ich habe beschlossen, glücklich zu sein.&#8221; Und in der Tat habe ich Helen, in der Zeit, in der wir zusammen gearbeitet haben, stets als fröhliche, zufriedene, ausgeglichene und warmherzige Person erlebt. Ich habe Helens Worte jedoch nicht sofort verstanden. Ich brauchte Jahre, um zu verstehen, um zu fühlen, dass sie recht hatte.</p>
<div id="attachment_781" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzA5L2ltYWdlcy5qcGVn"><img class="size-medium wp-image-781 " title="Szene aus dem Film &quot;The Pursuit of Happyness&quot;" alt="Szene aus dem Film &quot;The Pursuit of Happyness&quot;" src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/images.jpeg?resize=300%2C150" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Szene aus dem Film &#8220;The Pursuit of Happyness&#8221;</p></div>
<p>Wir alle suchen unser Glück. Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet. Angesichts des selbstverursachten Elends auf der Welt mag diese Aussage unsinnig erscheinen, aber das liegt nur daran, dass wir eben alle eine andere Vorstellung vom Weg zum Glück haben. Aus beruflichem Erfolg, Familie, Macht, Reichtum, Freundschaften, Gesundheit, kreatives Schaffen, sportlichem  Erfolg usw. suchen wir uns die Kombination aus, von der wir glauben, dass sie uns glücklich machen wird, und verfolgen diese jeden Tag unseres Lebens. Wir gehen davon aus, dass Umstände, Gegebenheiten – einige von uns beeinflussbar, andere nicht – über unser Glück bestimmen.</p>
<h2>Ist Glück käuflich?</h2>
<p>Besonders beliebt als Weg zum Glück ist materieller Reichtum oder Wohlstand. Viele von uns geben ein beachtlicher Anteil ihrer Zeit und ihrer Energie aus, im Versuch ein immer höheres Einkommen zu erzielen. Dass daran etwas falsch sein muss, sehen wir am Beispiel Japan: Die Zahl der glücklichen Menschen in Japan stagniert seit den 1950er-Jahren trotz einer Versechsfachung des Bruttonationalprodukts. In Deutschland hat sich das Einkommen pro Kopf in der gleichen Zeitspanne verdoppelt, trotzdem schätzen sich die Deutschen nicht glücklicher. Glücksforscher Matthias Berger nennt dieses Phänomen das Wohlstandsparadoxon. Ebenfalls erwiesen ist das Prinzip der hedonistischen Tretmühle, wonach Wohlstand sich wie ein Suchtmittel verhält. Sprich: wir gewöhnen uns schnell an neu gewonnenem Reichtum und brauchen immer mehr, um zufrieden zu sein. Tatsächlich ist es so, dass mehr Geld uns glücklicher machen kann, aber nur solange unsere Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Sobald sie es sind, können wir uns kein Glück mehr erkaufen. So fanden Glücksforscher heraus, dass ein Millionengewinn einem Menschen zwar kurzfristig Euphorie beschert, dieser Mensch danach aber zu seinem gewohnten Glückspegel zurückkehrt (Anpassungsprinzip).</p>
<h2>Was macht uns also glücklich?</h2>
<p>Verschiedene Studien haben gezeigt, dass nachhaltiges Handeln glücklich macht. 600 mexikanische Studenten haben ihr eigenes Wohlbefinden umso höher eingestuft, je ökologischer, altruistischer und ethischer sie sich verhalten. Das Ergebnis ist umso beachtenswerter, weil diese Studenten in eher bescheidenen Verhältnissen lebten. Ebenso wirken sich Beziehungen, soziale Kontakte und persönliches Wachstum positiv auf unser Wohlbefinden.</p>
<p>Es sind also nicht &#8220;äusserliche&#8221; Faktoren, die über unser Glück bestimmen. Was uns wirklich glücklich macht, hat sehr viel mit unseren Werten zu tun. Und die bestimmen wir. Wir entscheiden, nach welchen Prinzipien wir leben. Wir entscheiden, glücklich zu sein oder nicht. Wer sich bewusst für das Glück entscheidet, lässt sich von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen. Das oben erwähnte Anpassungsprinzip funktioniert nämlich auch in die entgegengesetzte Richtung: Jemand, der z.B. verunfallt und nie mehr gehen kann, wird nach einer Phase der Depression zu seinem vorherigen Glück finden.</p>
<p>Wenn wir glücklich sein wollen, hören wir auf unsere inneren Stimmen, die uns zuflüstern, was uns wirklich glücklich macht. Wir finden die Kraft, uns den gesellschaftlichen Diktaten zu widersetzen, trennen uns von was unserem Glück im Wege steht, akzeptieren, was wir nicht ändern können, und versuchen die besten Menschen zu sein, die wir sein können. Das ist Glück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siehe auch: <a title=\"Aus Egoismus für soziale Gleichheit\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvNjAwL2F1cy1lZ29pc211cy1mdXItc296aWFsZS1nbGVpY2hoZWl0Lw==" target=\"_blank\">Aus Egoismus für soziale Gleichheit </a></p>
<p>Quellen: WWF Magazin, <a title=\"NDR Fernsehen – Plietsch\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5uZHIuZGUvcmF0Z2ViZXIvdmVyYnJhdWNoZXIvZ2VsZC9wbGlldHNjaGdsdWVjazEwMS5odG1s" target=\"_blank\">NDR Fernsehen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=778" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=778&amp;md5=cb68602cd9c6ab68bf9ba401f289b378" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eduardo Galeano</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 19:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Viele kleine Leute, an kleinen Orten, mit kleinen Taten, können die Welt verändern. <a href="http://wildeworte.ch/764/eduardo-galeano/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzA5L0VkdWFyZG8rR2FsZWFubytHYWxlYW5vKzcuZ2lm"><img class="alignleft  wp-image-771" title="Eduardo Galeano" alt="Eduardo Galeano" src="http://i0.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/Eduardo+Galeano+Galeano+7.gif?resize=180%2C155" data-recalc-dims="1" /></a>Viele kleine Leute, an kleinen Orten, mit kleinen Taten, können die Welt verändern.</p></blockquote>
<p>– Eduardo Galeano, Journalist und Schriftsteller</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=764" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=764&amp;md5=913bb7cff59e50b9cb78821c0b1a6799" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Anfang vom Ende</title>
		<link>http://wildeworte.ch/754/der-anfang-vom-ende/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 19:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Möchtest du wissen, wie die Geschichte des Euros anfing? Wie Länder wie Grienchenland gemogelt haben, um überhaupt angenommen zu werden? Welche Rolle auch hier Goldman Sachs gespielt hat? Wie schnell einmal gesetzte Regeln über Bord geworfen wurden? <a href="http://wildeworte.ch/754/der-anfang-vom-ende/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Möchtest du wissen, wie die Geschichte des Euros anfing? Wie Länder wie Grienchenland gemogelt haben, um überhaupt angenommen zu werden? Welche Rolle auch hier Goldman Sachs gespielt hat? Wie schnell einmal gesetzte Regeln über Bord geworfen wurden?</p>
<p>Wer gerne etwas mehr erfahren will, über welche Begebenheiten zum heutigen Euro-Desaster geführt haben, sollte sich diesen Film anschauen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/lo2YLWEMAz8?rel=0" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=754" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=754&amp;md5=7aa9576ec7d42a7a057581c52f39fa3d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das nächste Gold</title>
		<link>http://wildeworte.ch/730/das-nachste-gold/</link>
		<comments>http://wildeworte.ch/730/das-nachste-gold/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 16:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bottled Life]]></category>
		<category><![CDATA[Nestlé]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Brabeck]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[We feed the world]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Trinkwasser riskiert uns vor dem Erdöl auszugehen, mit viel schwerwiegenderen Folgen. Unternehmen wie Nestlé wittern das grosse Geschäft und privatisieren noch vorhandene Reserven. <a href="http://wildeworte.ch/730/das-nachste-gold/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Trinkwasser riskiert uns vor dem Erdöl auszugehen. Doch, obwohl es viel Vorstellungskraft braucht, um uns ein Leben ohne Erdöl und dessen Derivaten vorzustellen, ist Trinkwasser noch viel wichtiger. Unser Leben hängt direkt davon ab. Es ist unersetzlich. Ohne Wasser sterben wir innerhalb von 2-3 Tagen.</p>
<p>Wie schon beim Erdöl ist nun auch um die noch vorhandenen Trinkwasserreserven ein Kampf ausgebrochen. Doch dieser wird von viel ungleicheren Parteien ausgetragen:<span id="more-730"></span> kapitalstarke multinationale Unternehmen wie Nestlé einerseits und die Bevölkerungen verschiedener Regionen andererseits, dessen Grundwasser für wenig oder gar kein Geld abgezapft, abgefüllt und für stolze Preise verkauft wird. In Nigeria beispielsweise kostet 1l Pure Life (ein Flaschenwasser von Nestlé) mehr als 1l Benzin. Nestlé allein setzt mit dem Wasserbusiness 9 Milliarden Franken jährlich um. Wasser ist das nächste Gold.</p>
<p>Darf ein lebenswichtiges Gut privatisiert werden? Darf man etwas jemandem vorenthalten, ohne dessen dieser jemand bald stirbt?</p>
<p>Ich denke, die Antwort auf diese Fragen ist nein. Die Privatisierung eines solchen Guts bedeutet Macht über Leben und Tod von ganzen Völkern. Eine solche Machtkonzentration ist in jedem Fall sehr heikel, erst recht bei einem gewinnorientierten Unternehmen.</p>
<p>Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé, verteidigte sich in einem <a title=\"Handelszeitung\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5oYW5kZWxzemVpdHVuZy5jaC91bnRlcm5laG1lbi9ib3R0bGVkLWxpZmUtbmVzdGxlLXByYWVzaWRlbnQtd2VocnQtc2ljaC1nZWdlbi13YXNzZXItZmlsbQ==" target=\"_blank\">Interview</a> damit, dass er findet, die täglichen 5l Verbrauch und 20l für die Mindesthygiene pro Person seien ein Menschenrecht und sollten deshalb frei sein. Nun, abgesehen davon, dass dies noch lange kein Freipass für Privatisierung und eigennützige Monetisierung des übrigen Wassers ist, zeigt der Dokumentarfilm <em>Bottled Life</em>, dass sich Nestlé selber nicht daran hält. In Pakistan zum Beispiel trocknen Brunnen aus in der Umgebung, wo Nestlé Grundwasser abzapft. Das Unternehmen gibt der Landwirtschaft die Schuld. Eine Mitschuld sieht es bei sich nicht.</p>
<p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzA5LzcwOTM3Mjg0NDNfOWY2ZjU1ZDI0NC5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-731" title="Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé" alt="Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé" src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/7093728443_9f6f55d244.jpg?resize=300%2C199" data-recalc-dims="1" /></a>Eins muss man Herrn Brabeck lassen: In Interviews und Reden, in der Theorie, wenn er von sozialer Verantwortung spricht, sagt er oft schöne und richtige Worte. Doch von einer unscheinbaren, kleinen Gruppe von Reportern interviewt, in einer Situation, wo er sich unangreifbar fühlte, definierte er soziale Verantwortung so:</p>
<blockquote><p>&#8221; Ich bin immer noch der Meinung, dass die grösste soziale Verantwortung jedes Geschäftsführers darin besteht, dass er die Zukunft, die erfolgreiche, profitable Zukunft seines Unternehmens festhält und dass er die sicherstellt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Herr Brabeck scheint die Begriffe &#8220;soziale Verantwortung&#8221; und &#8220;Shareholder value&#8221; nicht auseinander halten zu können. Besser ist seine Beurteilung der Moral des Geschäfts mit dem Wasser nicht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht darum, ob wir die normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht. Und da gibt es verschiedene Anschauungen: Die eine Anschauung – extrem würde ich sagen – wird von einigen von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heisst: als Mensch sollten Sie einfach Recht haben, Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung. Und die andere, die sagt: Wasser ist ein Lebensmittel, so wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>(Zitate aus dem Film <em>We feed the world</em>)</p>
<p>Dass jedermann ein Recht auf Wasser hat, ist seiner Meinung nach ein extremer Standpunkt. Wie soll man angesichts dieser Aussage sein oben erwähntes Zugeständnis werten, dass jeder Mensch ein Grundbedarf an Wasser frei erhalten sollte? Wie können wir seine Beteuerungen glauben, es ginge ihm und Nestlé darum, die Trinkwasserreserven für die Zukunft zu erhalten? Und auch das Engagement in Trinkwasserprojekten in Drittweltländern vermag diese Haltung nicht in ein besseres Licht zu rücken. Erst recht nicht, da Nestlé sich mit Projekten zu schmücken scheint, die es gar nicht mehr unterstützt.</p>
<p>Wenn wir dieser Gier keine Schranken setzen, werden wir uns womöglich bald im Luft-Anhalten üben müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(<a title=\"Bottled Life - Nestlés Stellungsnahme\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3MS5uZXN0bGUtd2F0ZXJzLmNvbS9Cb3R0bGVkTGlmZS5odG1sP3E9MTYzJmFtcDtsYW5nPWVu" target=\"_blank\">Hier</a> findet man Nestlés – meiner Meinung nach wenig überzeugungskräftige – Stellungnahme zu den im Dokumentarfilm <em>Bottled Life</em> enthaltenen Vorwürfen.)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=730" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=730&amp;md5=3c764c9d95998bb3a8db5b68d427d61c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nicolas Hayek</title>
		<link>http://wildeworte.ch/715/nicolas-hayek/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 11:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Hayek]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=715</guid>
		<description><![CDATA[<p>"Als Unternehmer, als Elite der Nation, müssen [wir] unsere Pflicht wahrnehmen. Und unsere Pflicht [ist es, die] Volkswirtschaft vorwärts zu bringen, Arbeitsplätze schaffen, neue Produkte. Und nicht selber reich werden, so reich wie möglich, auf Kosten der Anderen." <a href="http://wildeworte.ch/715/nicolas-hayek/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzA5L2ltYWdlcy0xLmpwZWc="><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-716" title="Nicolas Hayek" alt="Nicolas Hayek" src="http://i2.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/images-1.jpeg?resize=150%2C132" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<blockquote><p>&#8220;Als Unternehmer, als Elite der Nation, müssen [wir] unsere Pflicht wahrnehmen. Und unsere Pflicht [ist es, die] Volkswirtschaft vorwärts zu bringen, Arbeitsplätze schaffen, neue Produkte. Und nicht selber reich werden, so reich wie möglich, auf Kosten der Anderen.&#8221;</p></blockquote>
<p>– Nicolas Hayek, Gründer der Swatch Group (1928-2010), in der Sendung DOK vom 29. März 2012 auf SF1</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=715" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=715&amp;md5=24d178d203bde3b092446c0150a45d1f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ethik soll in sein!</title>
		<link>http://wildeworte.ch/687/ethik-soll-in-sein/</link>
		<comments>http://wildeworte.ch/687/ethik-soll-in-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 19:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Grübel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=687</guid>
		<description><![CDATA[<p>Damit alle Wirtschaftsakteure wieder mehr gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, müssen wir das Image von Ethik und Moral aufpolieren. Sie müssen in sein! <a href="http://wildeworte.ch/687/ethik-soll-in-sein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Im Kopf des Bankers&#8221; ist der viel versprechende Name eines <a title=\"DOK: Im Kopf des Bankers\" href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy52aWRlb3BvcnRhbC5zZi50di92aWRlbz9pZD1jNDhhMzk2NS01MDg5LTRkZDktOWJmYi0wOWE0ZjJmNzY3ZTU=" target=\"_blank\">DOK-Films</a>, der im vergangenen März auf SF1 gezeigt wurde. Darin wird das schweizerische Bankgeschäft von einst und heute porträtiert, sowie der entsprechende Kulturwandel &#8211; oder -zerfall.</p>
<p>Zum Nachdenken brachte mich eine darin vorkommende Aussage O. Grübels. Auf die Frage, was eigentlich ein guter Banker sei, sagt er:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein guter Banker ist jemand, der das Risiko richtig einschätzen kann. (&#8230;) Wie viel kann man maximal an einem Geschäft verlieren?&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<div id="attachment_704" class="wp-caption alignleft" style="width: 291px"><a href="http://wildeworte.ch/?feed-stats-url=aHR0cDovL3dpbGRld29ydGUuY2gvd29yZHByZXNzL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDEyLzA5L2ltYWdlczIuanBlZw=="><img class="size-full wp-image-704" title="Oswald Grübel, ex CEO von CS und UBS" alt="Oswald Grübel, ex CEO von CS und UBS" src="http://i0.wp.com/wildeworte.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/images2.jpeg?resize=281%2C179" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Oswald Grübel, ex CEO von CS und UBS (Quelle: Reuters)</p></div>
<p>Entscheidend in dieser Aussage finde ich das Wörtchen &#8220;man&#8221;. In der Auslegung dieses Wörtchens liegen die grossen Probleme, welche die Finanzwirtschaft uns – der Gesellschaft – in den letzten Jahren beschert hat.<span id="more-687"></span> Steht es für die Bank, für die der Banker arbeitet? Für die Gesellschaft? Oder für den Banker selber?</p>
<p>Meiner Meinung nach sollten es eben alle drei sein. Ich fordere nicht, dass Banker und andere Wirtschaftsakteure ab sofort nur auf die Interessen der Allgemeinheit schauen. Ich finde es legitim, dass Menschen ihren Gewinn im Sinn haben und dass Banken und andere Unternehmen den Shareholder Value zu maximieren versuchen. Aber eben nicht nur. Die Verfolgung dieser zwei Ziele darf nicht zur Missachtung gesellschaftlicher Verantwortung führen. Alle drei sollten im Gleichgewicht sein.</p>
<h2>Wie kriegen wir das Gleichgewicht wieder hin?</h2>
<p>Es ist meine Überzeugung, dass alle Beweggründe, die ein Mensch für das eigene Handeln erfahren kann, schliesslich, wenn man sie im Kleinsten analysiert, über die Eigenliebe auf ihn einwirken. Auch ethische und moralische Handlungen geschehen, weil sie etwas in uns befriedigen. Deswegen sagt man, dass man andere nicht lieben kann, solange man sich nicht selbst liebt. Das ist nicht schlecht oder verwerflich. Es ist bloss die &#8220;technische&#8221; Erklärung für Motivation und wertet die entsprechenden Handlungen keineswegs ab.</p>
<p>Wenn also eine zunehmende Anzahl Menschen ethischem Handeln keinerlei Befriedigung mehr entnehmen können, müssen wir einerseits dafür sorgen, dass der Gesellschaft zugefügte Schäden den Verursachern höchstpersönlich weh tun. Wir müssen auf die Politik Druck machen, damit sie verhindert, dass Schäden verallgemeinert werden.</p>
<p>Andererseits – und gesellschaftlich viel wichtiger – müssen wir das Ansehen von ethischem und moralischem Handeln kräftig aufpolieren. Diejenigen, die korrekt handeln, müssen mehr Ansehen, mehr Aufmerksamkeit, mehr Lob erhalten, als die narzisstischen &#8220;Banksters&#8221; dieser Welt. Ethisch und moralisch leben muss wieder ein Grund werden, stolz auf sich zu sein. Gutmensch, die Kombination aus &#8220;gut&#8221; und &#8220;Mensch&#8221;, muss aufhören, ein Schimpfwort zu sein! Welchem perversen Geist ist es eigentlich zu verdanken, dass es heute eins ist?!</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=687" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=687&amp;md5=1f6b5e0bbe91f21682b0c17f4a3ff78b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Martin Janssen</title>
		<link>http://wildeworte.ch/676/martin-janssen/</link>
		<comments>http://wildeworte.ch/676/martin-janssen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 16:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Janssen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wildeworte.ch/?p=676</guid>
		<description><![CDATA[<p>Prof. Martin Janssen möchte für den Schweizer Finanzplatz "eine Aufsicht, die sich den Interessen des Finanzplatzes unterordnet". Tolle Aufsicht wäre das! <a href="http://wildeworte.ch/676/martin-janssen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die Schweiz kann ein international erfolgreicher Finanzplatz bleiben, wenn fünf Faktoren beachtet werden, die alle unter der Kontrolle der Schweiz stehen: (&#8230;) eine Aufsicht, die sich den Interessen des Finanzplatzes unterordnet (&#8230;)&#8221;</p></blockquote>
<p>– Prof. Martin Janssen, Wirtschaftsprofessor an der Uni Zürich, in der SonntagsZeitung vom 19. August 2012</p>
 <img src="http://wildeworte.ch/?feed-stats-post-id=676" width="1" height="1" style="display: none;" /><p>https://wildeworte.ch</p> <p><a href="http://wildeworte.ch/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=676&amp;md5=ef78d54d00507e3bc91df49e4e769cb5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://wildeworte.ch/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Können wir uns Ethik im Steuerstreit leisten?</title>
		<link>http://wildeworte.ch/649/konnen-wir-uns-ethik-im-steuerstreit-leisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 21:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofia Esteves</dc:creator>
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		<category><![CDATA[automatischer Informationsaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Bankgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bei den Steuerstreitigkeiten der Schweiz mit Drittstaaten geht es nicht um Details wie Abgeltungssätze, sondern um Werte und deren Gewichtung. Welche Werte wollen wir vertreten? Welche können wir uns leisten? <a href="http://wildeworte.ch/649/konnen-wir-uns-ethik-im-steuerstreit-leisten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>https://wildeworte.ch</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mir die Arena von vorgestern über das Steuerabkommen mit Deutschland zu Gemüte geführt. Ich bin weder Juristin noch Ökonomin und muss gestehen, dass ich das Abkommen nicht in allen Details kenne oder gar verstehe. Aber alle Artikel, die ich über die Steuerstreitigkeiten der Schweiz mit verschiedenen Ländern gelesen habe, alle Meinungen, die ich mir angehört habe, alle Sendungen, die ich dazu geschaut habe, zeigen mir, dass die technischen Details dieses oder möglicher anderer Abkommen gar nicht ausschlaggebend sind. Es ist nicht so, dass wir uns nicht über das Abkommen einigen, weil die darin enthaltenen Bedingungen noch nicht genug ausgefeilt sind, oder weil der Kompromiss noch nicht optimal ist ausgewogen ist. Wir einigen uns nicht, weil wir aneinander vorbei diskutieren. Weil es den zwei Lagern um völlig verschiedene Dinge, nämlich verschiedene Werte, geht. Keine Diskussion über technische, fiskalische, rechtliche Bedingungen wird je eine Brücke schlagen zwischen Lagern, die ihre Werte grundlegend verschieden priorisieren.<span id="more-649"></span></p>
<p>Ich werde diese zwei Lager die Bürgerlichen (pro Abkommen) und die Linken (contra, also pro automatischen Informationsaustausch) nennen. Dass es solche gibt, die am liebsten den Status quo wahren würden, weiss ich, aber da dies nicht realistisch ist, klammere ich sie aus. Es ist mir bewusst, dass ich mit dieser Etikettierung nicht allen gerecht werde und entschuldige mich dafür, aber es geht nur um die Benennung dieser zwei Gruppen der Einfachheit halber.</p>
<h2>Die Bürgerliche Sicht&#8230;</h2>
<p>Von linker Seite wird den Bürgerlichen mehr oder weniger direkt Gier vorgeworfen. Sie stünden im Dienste der Banken und der vermögenden, Steuern hinterziehenden Bankkunden. Ohne das bürgerliche Lager diesbezüglich verteidigen zu wollen, will ich hier annehmen, dass sie nicht von Gier getrieben sind. Es scheint mir aber, dass sie sehr wohl aus finanziellen Gründen für eine Lösung des Steuerstreits mittels Abkommen kämpfen. Sie befürchten, dass viel Kapital die Schweiz verlassen wird, wenn das Abkommen nicht zustande kommt, wodurch Arbeitsplätze verloren gehen, Steuereinnahmen sinken, und schliesslich das ganze Land etwas ärmer wird. Sie kämpfen also um die Erhaltung unseres Wohlstands. Das kann man ihnen nicht ernsthaft verübeln. Zweitrangig – im noch möglichen Masse, ohne an der Erhaltung des Wohlstands zu kratzen – sind sie durchaus gewillt, Steuerhinterziehung zu verhindern. Sie sehen Steuerhinterziehung und die Beihilfe unserer Banken dazu also durchaus negativ, doch das wiegt für sie nicht schwer genug, um zumindest teilweise auf Wohlstand zu verzichten.</p>
<h2>&#8230;und die der Linken</h2>
<p>Das linke Lager hingegen besteht aus Menschen, welche die Ethik entscheidend schwerer gewichten. Dass ein Land durch seine Gesetze seinen Banken erlaubt, Bürgern von Drittländern beim Hintergehen der eigenen Staaten zu unterstützen, ist unmoralisch. Es ist unethisch, daraus Gewinn zu ziehen, dass Drittstaaten betrogen werden. Aus Sicht der Linken ist also klar, dass unsere Anstrengungen zuallererst der Unterbindung der Steuerhinterziehung gelten sollen und erst danach dem Erhalt unseres Wohlstands. Denn auch die Linken leben ja gerne in einem wohlhabenden Land &#8211; entgegen dem Glauben vieler Bürgerlichen. Nur möchten sie nicht Moral und Ethik opfern, um jedes Bisschen Wohlstand zu verteidigen.</p>
<p>Wir sprechen hier von demokratischen Drittstaaten. Wenn deren Bürger also mit den jeweiligen Steuersystemen nicht einverstanden sind, sollen sie sich mit demokratischen Mitteln wehren. Indem wir ihnen Wege anbieten, diese Systeme zu umgehen, mischen wir uns in deren innerstaatlichen Angelegenheiten ein. Wir sollten uns in der Folge nicht wundern, wenn harsch mit uns umgegangen und mit teilweise unfairen Mitteln Druck auf uns ausgeübt wird. Diese Staaten dann dafür zu kritisieren ist überhaupt nicht zielführend. Statt über die Reaktionen zu diskutieren, müssen wir zuerst dafür sorgen, ihnen keinen Anlass dazu zu geben. Nachdem die Situation bereinigt ist, können wir immer noch über unfaire Mittel sprechen, falls es sich dann noch lohnt. Ähnlich verhält es sich mit Staaten, die selber das praktizieren, was sie uns vorwerfen. Sehr ärgerlich und verlogen! Doch dass sie andere auch anwenden, macht eine Praktik nicht akzeptabel. Womit wir wieder bei der Gewichtung der Ethik wären: Wenn sie uns sehr wichtig ist, werden wir ethisch handeln, auch wenn es nicht alle um uns herum tun. Wenn sie für uns zweitrangig ist, werden wir unsere unethische Gewinnverfolgung dadurch legitimieren, dass es andere auch so handhaben.</p>
<h2>Was wollen wir?</h2>
<p>Es geht also schlussendlich um die Gewichtung von Wohlstand und Ethik. Was ist uns wichtiger? Wollen wir um jeden Preis unseren sehr hohen Wohlstand erhalten und im Rahmen des dann noch möglichen moralisch handeln? Oder wollen wir tun, was Moral und Ethik uns vorschreiben, und innerhalb dieser Möglichkeiten unseren Wohlstand zu erhalten und zu maximieren versuchen?</p>
<p>Aber fragen wir uns weiter: Inwieweit würden wir mit dem von Linken angestrebten automatischen Informationsaustausch überhaupt unseren Wohlstand gefährden? Wie langfristig wäre dieser Effekt? Wie ausgeprägt? Wären wir fähig, die mögliche Lücke durch andere Wirtschaftszweige oder gar innovativen Reformen des Finanzwesens zu füllen? Ökonomen beider Lager sind sich (naturgemäss) in ihren Schätzungen der möglichen wirtschaftlichen Folgen des automatischen Informationsaustausches nicht einig, und ohnehin ist die Ökonomie keine exakte Wissenschaft und deren Voraussagen treffen nicht zuverlässiger zu als Horoskope.</p>
<p>Andererseits, warum sollten wir Ethik und Moral vor unseren Lebensstandard setzen? Was bringt uns das? Ist das nicht eine idealistische, realitätsfremde, vielleicht gar romantische Haltung, die unsere Existenz gefährdet?</p>
<h2>Kein &#8220;entweder oder&#8221;</h2>
<p>Ich denke, dass man in diesem Fall Ethik und Moral nicht wirklich <em>vor</em> den Wohlstand setzen würde. Ich denke, wenn wir wählen, den Wohlstand an erster Stelle zu setzen, verlieren wir langfristig beides. Sowohl die Ethik und Moral unserer Gesellschaft leiden darunter, denn je mehr wir diese Werte im Einzelfall nicht respektieren, desto mehr stumpfen wir ihnen gegenüber ab. Diese Haltung färbt sich unweigerlich auf andere Aspekte unseres Zusammenlebens ab. Die Folge davon wäre schlussendlich der gesellschaftliche Zerfall. Und auch unseren Wohlstand werden wir so nicht verteidigen können. Wir leben in einer immer vernetzteren Welt, wo wir immer enger miteinander verbunden sind. Dagegen kann sich kein Land wehren. Unsere Wirtschaft kann ohne Drittländer nicht existieren. Können wir es uns leisten, diesen Ländern gegenüber unkorrekt zu handeln? Können wir es uns leisten, diese Länder zu verärgern? Glauben wir wirklich, dass sie es sich gefallen lassen, dass wir ihre Betrüger schützen?</p>
<p>Wenn man genau darüber nachdenkt, stellt sich in dieser wie in vielen anderen Situationen heraus,  dass die Interessen der verschiedenen Parteien nur oberflächlich und bei kurzfristigem Denken entgegengesetzt sind. Unser Wohlstand kann es sich nicht leisten, die Ethik hintenan zu stellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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